ERGO-Initiativen

Die Erstversicherer der ERGO-Gruppe haben in den vergangenen Jahren viele betriebsökologische Maßnahmen in die Tat umgesetzt. Seit 2005 bündelt und lenkt die Koordinationsstelle Umweltschutz alle Aktivitäten der ERGO-Gesellschaften.

Das 1994 fertiggestellte Direktionsgebäude der D.A.S. ist mit modernster Gebäudeautomation ausgestattet. Dazu zählt auch, soweit möglich, eine natürliche Fensterlüftung bei geringer (Teil)klimatisierung. Ein Gebäudebenchmark bewies den außerordentlichen Energiesparstandard, denn die Energieverbräuche unterschritten mehrfach deutlich die Ergebnisse vergleichbarer, doch jüngerer Gebäude. Auch der Einsatz von Fernwärme mit einem hohen Anteil an Kraft-Wärme-Kopplung verringert erheblich den Bedarf an Primärenergie.

Auch die britische DAS UK arbeitet unablässig daran, die Umweltauswirkungen ihres Geschäftsbetriebs im Zusammenhang mit Energie, Mobilität und Ressourcen abzubauen. So bezieht sie Strom aus erneuerbaren Energiequellen, verwendet eine Mülltrennung mit 24 Untergliederungen, benutzt Recyclingpapier und informiert ihre Mitarbeiter in Seminaren über umweltverträgliches Verhalten im Büro und zu Hause.

Bei der DKV besteht seit 1992 der Arbeitskreis Umweltschutz; auf seine Initiative hin wurde eine Vielzahl umweltrelevanter Maßnahmen entwickelt und umgesetzt (etwa betriebsökologische Einsparpotenziale, Abfalltrennungssystem, Mitarbeiterinformation zum Umweltschutz). Auch beim Erweiterungsbau der Hauptverwaltung in Köln kamen ökologische Gesichtspunkte zum Tragen: beispielsweise energetische Verbesserungen bei der Baugestaltung und -nutzung (Doppelfassade und Regenwasserentwässerung) oder Dachbegrünung; man verwendete weder PVC noch Tropenhölzer.

Im Hauptverwaltungsgebäude H1 der DKV planen wir, ab 2008 die Klima-, Heizungs- und Kältetechnik umfassend zu modernisieren, um durch hocheffiziente Technik den Verbrauch von Wasser und Energie zu verringern. Wir rechnen mit einem deutlichen Absinken von mindestens 30 bis 40 % des Primärenergieverbrauchs und einer erheblichen Minderung des Kohlendioxidausstoßes.

Die spanische DKV-Tochter DKV Seguros engagiert sich seit langem für den Umweltschutz: Dazu gehören diverse betriebsökologische Maßnahmen zur Ressourcenschonung sowie das Engagement in verschiedenen Umweltprojekten.

Von Grund auf modernisiert die Hamburg-Mannheimer in den nächsten Jahren ihre Haustechnik, um die hohe Luftaustauschrate abzubauen und den Energieverbrauch um etwa die Hälfte zu senken. Außerdem ist sie seit 2001 Mitglied der "Initiative Pro Recyclingpapier", eines Zusammenschlusses von Wirtschaftsunternehmen, die sich dafür einsetzen, die Akzeptanz von Recyclingpapier zu erhöhen. Mittlerweile liegt der Verbrauch dieses umweltschonenden Materials in der Hauptverwaltung der Hamburg-Mannheimer bereits bei rund 98 Prozent des Gesamtbedarfs.

Die Victoria-Hauptverwaltung vereint langfristige ökonomische Vorteile mit umweltschonenden technischen Systemen und Verfahren. So wurde im Büroturm in 26 von 28 Etagen auf herkömmliche Klimaanlagen verzichtet: Eine zweite Glasaußenhaut in Verbindung mit innen liegenden, zu öffnenden Fenstern ermöglicht es, die Büroräume natürlich zu belüften. Kühldecken, durch die Kaltwasser fließt, senken im Sommer die Temperatur der nach oben steigenden Raumluft ab.

Wesentlich zur Energieverbrauchsminimierung trägt eine innovative Gebäude-Leittechnik bei. Bei Abwesenheit der Mitarbeiter schaltet sie alle Stromverbraucher automatisch ab und senkt die Raumtemperatur. Zudem schließt sie automatisch die Heizkörperventile, während die Fenster geöffnet sind. Den Energiebedarf decken wir weitgehend mit einer umweltfreundlichen Kraft-Wärme-Kopplung durch ein gasbetriebenes Blockheizkraftwerk mit hohem Wirkungsgrad.