Organisation

Umweltmanagement ist eine komplexe Aufgabe. Organisation, Kommunikation und Koordination sind bestmöglich aufeinander abzustimmen, will man alle Verantwortlichkeiten für den Umweltschutz transparent und nachvollziehbar gestalten – nach innen wie nach außen.

Die Münchener Rück hat die organisatorische Verantwortung aufgeteilt. Der Gesamtvorstand, vertreten durch den Vorstandsvorsitzenden Dr. Nikolaus von Bomhard, trägt die Gesamtverantwortung für Strategie und Maßnahmen der Rückversicherungsgruppe. Hier fallen die Entscheidungen über die strategische Positionierung zu Fragen der Umwelt und der nachhaltigen Entwicklung, hier werden die Umweltleitlinien verabschiedet. Der Gesamtvorstand benennt den zuständigen Vorstand für Umweltfragen.

Dieser ist auf Vorstandsebene Ansprechpartner für alle Umweltbelange und dafür verantwortlich, dass die einzelnen Umweltschutzziele mit der Gesamtstrategie des Unternehmens im Einklang stehen.

Der Umweltbevollmächtige koordiniert den Gesamtauftritt beim Thema Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung mit allen Zielgruppen und vertritt die Münchener Rück in internationalen Gremien und gegenüber der Öffentlichkeit. Regelmäßig berichtet er dem Vorstand über den aktuellen Stand und die Wirksamkeit des Umweltmanagementsystems.

Die Ressorts und die Zentralbereiche legen jeweils für ihren Verantwortungsbereich angemessene umweltbezogene Ziele und Maßnahmen fest und gewährleisten deren Umsetzung. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, dass alle gesetzlichen und behördlichen Umweltschutzvorschriften und Gesetze eingehalten werden.

Das Umweltmanagement gestaltet und implementiert das Umweltmanagementsystem und entwickelt es weiter. Es unterstützt den Vorstand, die Ressorts und die Zentralbereiche, die Ziele zu Umweltschutz und nachhaltiger Entwicklung zu verwirklichen. Das Umweltmanagement fördert den offenen Dialog mit Mitarbeitern und externen Zielgruppen, koordiniert und verfolgt die Erreichung der Ziele.

Wichtigste Aufgabe des Umweltmanagements ist es, die vom Vorstand verabschiedeten Umweltleitlinien systematisch in alle operativen Abläufe zu integrieren und ihre Wirkung zu entfalten.

Auch die ERGO hat die Verantwortlichkeiten für das Umweltmanagement strukturell abgebildet: 2005 wurde eine Koordinationsstelle Umweltschutz geschaffen, welche die Umweltaktivitäten und -kommunikation der ERGO-Unternehmen koordiniert und den Nutzen und die Potenziale eines Umweltmanagementsystems weiterentwickelt. Für die ERGO-Gruppe und bei der Victoria wacht ein Umweltbeauftragter auf Vorstandsebene zusammen mit dem Umweltkoordinator darüber, dass die Ziele im Umweltschutz erreicht werden.

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