An der Spitze ist die Luft für Frauen dünn – noch
Die Münchener-Rück-Gruppe verfügt über viele qualifizierte, engagierte und motivierte Mitarbeiterinnen. Deshalb bieten wir Frauen und Männern gleiche berufliche Perspektiven und wollen es uns keinesfalls leisten, Frauen bei Personalentscheidungen zu benachteiligen.
In all unseren Unternehmen wird bei der Betrachtung berufsbezogener Chancen und Risiken unserer Mitarbeiter nicht nach Geschlecht oder Herkunft unterschieden.
Nach oben offen
Prinzipiell jeder Mitarbeiter hat die Chance, sich individuell weiterzuentwickeln, in eine Führungsposition mit höherer Verantwortung aufzusteigen.
Zwar sind 47 % aller Mitarbeiter Frauen, in den Führungsebenen und Seniorfunktionen sind sie jedoch noch unterrepräsentiert. Trotz der Anstrengungen, die wir in den vergangenen Jahren unternommen haben, ist der aktuelle Anteil von Frauen in Führungspositionen mit 18 % im Jahr 2006 noch zu gering. Bei der ERGO Deutschland ist es ähnlich: Hier liegt der Anteil weiblicher Mitarbeiter bei 51 %, ihr Anteil in Managementpositionen bei 18 %.
Gemeinsames Projekt mit der Ludwig-Maximilians-Universität
Wir sehen jedoch gute Voraussetzungen, dass sich hier in den nächsten Jahren die positive Entwicklung fortsetzt. Um den Ursachen des Ungleichgewichts zwischen Frauen und Männern in Führungspositionen auf den Grund zu gehen, hat die Münchener Rück bereits im Jahr 2000 in Kooperation mit dem Institut für Soziologie der Ludwig-Maximilians-Universität München ein umfangreiches Forschungsprojekt zu beruflichen Werdegängen in der Münchener Rück gestartet, das auf mehrere Jahre ausgerichtet ist. Mithilfe empirischer Untersuchungen werden in Karriereverläufen insbesondere von Frauen sensible Punkte identifiziert und analysiert, um noch gezielter als bisher unsere Mitarbeiterinnen bei ihren Zielen und Wünschen unterstützen zu können.
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