Managementförderung

Lernen ist ein lebenslanger Prozess – auch was die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit, das Erkennen individueller Stärken und Führungsqualitäten angeht. In der Münchener-Rück-Gruppe gibt es daher für Führungskräfte ein eigenes Entwicklungsverfahren.

Potenziale erkennen und fördern

Das POE-Verfahren (Potenzialeinschätzung und –entwicklung) ist in der Münchener Rück das zentrale Instrument, unsere Top-Talente bereichsübergreifend zu entwickeln; und Grundlage einer systematischen Nachfolgeplanung. Das Verfahren trägt wesentlich dazu bei, potenzielle Kandidaten für Führungsaufgaben zu identifizieren und frühzeitig zu entwickeln. Denn die Münchener Rück besetzt einen großen Teil ihrer Managementpositionen aus den eigenen Reihen. 1997 vom Zentralbereich Personal entworfen, passt sich das POE-Verfahren den sich wandelnden Anforderungen des Unternehmens an, indem es sich kontinuierlich weiterentwickelt.

Der Entwicklungsprozess für Führungstalente besteht nicht aus Standardprogrammen. Die individuelle Ausgestaltung zwischen Führungskraft und Mitarbeiter gewährleistet eine zielorientierte, praxisnahe und verbindliche Talentförderung. Dies fordert die Eigeninitiative des Mitarbeiters und die Wahrnehmung der Entwicklungsverantwortung durch den Vorgesetzten.

Seit der Einführung des POE-Verfahrens wurden ca. 130 Mitarbeiter erfolgreich gefördert. Die Entwicklungsmaßnahmen umfassen sowohl "on the job"- als auch "off the job"-Maßnahmen, etwa Ausbildungsaufenthalte bei den in- und ausländischen Tochtergesellschaften oder hochwertige Managementqualifizierung an internationalen Business-Schools. Das POE-Verfahren wird international eingesetzt – auf diese Weise haben wir Überblick über die Talente in der gesamten internationalen Organisation.

Entwicklungsprogramm für angehende Seniors

Auch die Vorbereitung auf Aufgaben in der Fachstruktur hat große Bedeutung für die Münchener Rück. Das Entwicklungsprogramm für angehende Seniors (EAS) gliedert sich in zwei Module. Im Rahmen des Programms erarbeiten die Teilnehmer einen individuellen Entwicklungsplan. Diesen stimmen sie dann mit ihrer zuständigen Führungskraft ab und legen gemeinsam – je nach individuellem Bedarf – ergänzende bzw. vertiefende Maßnahmen (fachlich, persönlich, methodisch) fest. Dabei können Kandidat und Führungskraft neben gezielten "on the job"-Maßnahmen auf bewährte Qualifizierungsmaßnahmen im Fachwissen- bzw. Personalentwicklungsprogramm zurückgreifen.

ERGO Management Akademie

Die ERGO Management Akademie (EMA) unterstützt die Führungskräfte der Erstversicherungsgruppe dabei, an ihren strategischen und operativen Managementkompetenzen zu arbeiten. Ziel aller EMA-Aktivitäten ist es, die Unternehmensentwicklung nachhaltig positiv zu beeinflussen. Dabei gilt für alle EMA-Angebote der Leitgedanke: Lernen folgt der Strategie! Die eingesetzten Lern- und Entwicklungsmethoden erleichtern es, die ERGO-Strategie in den Unternehmen umzusetzen. Durch Praxisnähe und Transfersicherheit garantieren die EMA-Methoden den Return on Investment. Die European Foundation for Management Development (EFMD) zeichnete die EMA im sogenannten CLIP (Corporate Learning Improvement Process)-Verfahren für ihre auch im internationalen Vergleich sehr hohen Qualitätsstandards aus.