Strategisches Fremdkapital
Als strategisches Fremdkapital bezeichnen wir alle Finanzierungsinstrumente mit Fremdkapitalcharakter, die nicht direkt mit dem operativen Versicherungsgeschäft zusammenhängen. Sie ergänzen unser Eigenkapital und sollen im Wesentlichen die Kapitalkosten verringern sowie sicherstellen, dass jederzeit ausreichend Liquidität vorhanden ist.
Zum 31. Dezember 2009 bestand unser strategisches Fremdkapital aus folgenden Positionen:
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Strategisches Fremdkapital
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31.12.2009
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Vorjahr
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in Mio. €
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Nachrangige Verbindlichkeiten der Münchener Rück AG, München
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4.693 |
4.902 |
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Anleihe der Munich Re America Corporation, Princeton
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276 |
302 |
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Bankverbindlichkeit der Münchener Rück AG, München
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174 |
— |
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Nachrangige Verbindlichkeiten der Bank Austria Creditanstalt Versicherung AG, Wien
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67 |
60 |
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Nachrangige Verbindlichkeit der HSB Group Inc., Delaware
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30 |
— |
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Bankverbindlichkeit der Munich Re America Corporation, Princeton
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— |
180 |
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Nachrangige Verbindlichkeit der Midland Company, Cincinnati
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— |
17 |
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Übrige
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62 |
79 |
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Gesamt
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5.302
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5.540
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2009 haben wir unser strategisches Fremdkapital reduziert, indem wir ausstehende Anleihen im Nominalwert von umgerechnet 268 Millionen € aus dem Markt genommen und eingezogen haben. Die Bankverbindlichkeit der Munich Re America Corporation wurde im Januar 2009 auf die Münchener Rück AG übertragen.
Zum 31. Dezember betrug unser Verschuldungsgrad 19,2%. Er sank gegenüber dem Vorjahr um 1,6 Prozentpunkte.
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31.12.2009
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Vorjahr
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in Mio. €
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Strategisches Fremdkapital
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5.302 |
5.540 |
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Konzerneigenkapital
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22.278 |
21.107 |
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Gesamt
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27.580
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26.647
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Verschuldungsgrad
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19,2 %
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20,8 %
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Teile der Nachranganleihen erkennt die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) als Eigenmittel an. Berücksichtigt man dies, wenn man das strategische Fremdkapital berechnet, so reduziert sich Letzteres auf 1.838 Millionen € und es ergibt sich lediglich ein Verschuldungsgrad von 7,6 %.